Wie gehen wir vor

Interviews

In Interviews mit Expert*innen, Betroffenen und auch konfliktbeteiligten Bürger*innen werden die Hintergründe und Details solcher Angriffe genauer beleuchtet. Dadurch wird eine tiefergehende Auseinandersetzung mit den Eskalationsprozessen und –dynamiken ermöglicht.

Interviews mit Expert*innen

Im Rahmen des Forschungsprojektes werden wir Expert*innen interviewen, die sowohl einen Überblick über das Tätigkeitsfeld der jeweiligen Berufsgruppe als auch über die Gewaltthematik im Speziellen haben. Zudem wird in diesen Gesprächen in Erfahrung gebracht, welche Maßnahmen zur Prävention und Nachbetreuung von Angriffen in den einzelnen Organisationen bereits bestehen.

Interviews mit Betroffenen

Aus Gesprächen mit Personen, die bereits einen Angriff erlebt haben, erhalten wir einen Einblick, wie solche Konfliktsituationen zustande kommen. Durch den Blickwinkel der persönlich Betroffenen werden Details dieser Ereignisse offengelegt. So können geeignete Präventionskonzepte erarbeitet werden, die die Bedürfnisse der Betroffenen einbeziehen.

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Interviews mit konfliktbeteiligten Bürger*innen

Bislang fehlt die Perspektive der konfliktbeteiligten Bürger*innen weitgehend in der Forschung. Die Berücksichtigung dieses Blickwinkels ist jedoch notwendig, um das Verständnis über die Entstehung und Entwicklung solcher Situationen zu erweitern. Daher wird mithilfe von Interviews auch die Sicht der Personen berücksichtigt, die bereits in eine Auseinandersetzung mit Mitarbeiter*innen von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben geraten sind.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie bereit wären an einem Interview teilzunehmen. Zur Kontaktaufnahme können Sie dieses Kontaktformular nutzen, oder uns unter 0611 – 58 29 222 anrufen.

Onlinebefragungen

Um eine größere Datengrundlage zu Angriffen auf Mitarbeiter*innen von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben zu erhalten, werden im Projekt mehrere Onlinebefragungen durchgeführt. Insgesamt gibt es drei Befragungen, die unterschiedliche Perspektiven beleuchten.

Ereignisprotokoll

Bislang fehlen verlässliche Zahlen darüber, wie kontinuierlich Mitarbeitende von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben körperliche oder verbale Angriffe im Dienst erleben. Erstmalig in der wissenschaftlichen Aufarbeitung dieses Themengebiets werden derartige Angriffe daher im Rahmen von AMBOSAFE über einen längeren Zeitraum erfasst. Durch eine regelmäßige und wöchentliche Rückmeldung dazu, ob sich ein Angriff ereignet hat oder nicht über insgesamt vier Monate hinweg, können verlässliche Zahlen erfasst werden, wie häufig Mitarbeitende dies erleben. Falls in diesem Zeitraum ein Angriff stattgefunden hat, werden ergänzend Informationen zu angreifenden Personen, den Begleitumständen und Folgen des Vorfalls erfasst. Hierdurch werden die Hintergründe der Angriffe herausgearbeitet.

Die Erhebung hat am 1. Mai 2021 begonnen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Hierzu können Sie sich hier anmelden.

Lagebild

Durch eine deutschlandweite Befragung wird ein überregionales Lagebild zum Thema Gewalt gegen Mitarbeitende von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben erstellt. Hierzu werden in einer großen Onlineumfrage Mitarbeiter*innen zu Einsatzmerkmalen, Gründen der Auseinandersetzung und zur Zusammenarbeit verschiedener Organisationen bei solchen Vorfällen befragt.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie an diesem Lagebild teilnehmen wollen. Die Erhebung wird im Zeitraum vom 1. August – 30. September 2021 stattfinden.

Wenn Sie bereits jetzt hierzu weitere Informationen erhalten möchten, können Sie uns unter diesem Kontaktformular kontaktieren.

Abfrage aktueller Maßnahmen

Die bereits bestehenden Angebote zu Prävention und Nachbetreuung bei Angriffen auf Beschäftigte von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben werden über eine Onlineumfrage erhoben. Hier können Führungskräfte angeben, welche derartigen Maßnahmen es in ihrem Unternehmen gibt. Auf diese Weise kann ein Überblick über bestehende Angebote erstellt und herausgearbeitet werden, welche Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Diese Informationen dienen der Ausarbeitung von möglichst passgenauen und praxisnahen Handlungsvorschlägen zur Prävention und Nachbetreuung von Angriffen.

An der Umfrage können Sie hier teilnehmen.

Aktenanalyse

Im Projekt wird ebenfalls die polizeiliche und justizielle Verarbeitung von Angriffen auf Mitarbeitende von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben betrachtet. Dazu wird mithilfe von staatsanwaltschaftlichen Aktenzeichen solcher Vorfälle Akteneinsicht beantragt und anschließend eine systematische Auswertung der Akten erfolgen.

Wenn Sie eine solche Auseinandersetzung als konfliktbeteiligte Mitarbeiter*in oder Bürger*in erlebt haben, freuen wir uns,  wenn Sie uns das Aktenzeichen zu Ihrem Vorfall sowie die zuständige Staatsanwaltschaft nennen. So können wir bei der aktenführenden Behörde Akteneinsicht beantragen und Ihren Vorfall in die Analyse einbeziehen. Eine weitere Teilnahme am Forschungsprojekt ist dabei nicht notwendig. Sie können also bereits mit der Nennung eines Aktenzeichens zum Gelingen des Forschungsprojektes beitragen und uns dabei unterstützen, ein möglichst vollständiges Bild solcher Ereignisse zu zeichnen. Das Aktenzeichen finden Sie in den Schreiben der Staatsanwaltschaft, beispielsweise zum Ausgang des Verfahrens.

Sie können mit diesem Kontaktformular mit uns in Kontakt treten.

Demnächst

Im weiteren Verlauf des Projekts sind weitere Teilschritte geplant. Hierüber informieren wir Sie demnächst.